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Ultraschall gegen Marder

Ultraschall gegen Marder setzt auf hochfrequente Töne, die für Menschen meist unhörbar sind und die Tiere im Aufenthaltsbereich stören. Die Technik ist chemiefrei und eignet sich als Baustein in Bereichen, in denen bauliche Sperren allein nicht ausreichen oder nur eingeschränkt möglich sind. Entscheidend sind korrekte Platzierung, ausreichende Abdeckung und eine Betriebsweise, die Gewöhnung vorbeugt.



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Ultraschall – Funktionsprinzip

Geräte emittieren Schall im Hochfrequenzbereich, häufig mit wechselnden Intervallen und Pegeln. Der beschallte Raum wird für Marder unangenehm, sodass sie ihn meiden. Sichtlinien und Hindernisse beeinflussen die Reichweite – Schall „biegt“ nicht um Ecken.

Gerätekategorien & Einsatzorte

Es gibt kompakte 12-V-Module für Fahrzeuge, netz- oder batteriebetriebene Innenraumgeräte und wettergeschützte Außenmodelle für Carports, Dachvorsprünge oder Zugangsbereiche. Auswahlkriterien sind Reichweite, Abstrahlwinkel, Stromversorgung und Montageoptionen.

Platzierung & Betrieb

Geräte so montieren, dass Laufwege und Eintrittszonen im direkten Schallfeld liegen. Höhenlage anpassen, freie Anstrahlung sicherstellen und konkurrierende Geräuschquellen vermeiden. Periodische Frequenz- oder Intervallwechsel reduzieren Habituation; Dauerbetrieb über die kritische Phase hinweg ist sinnvoll.

Stärken & Grenzen

Ultraschall ist wartungsarm, rückstandsfrei und schnell installiert. Grenzen bestehen bei stark strukturierten Flächen mit vielen Schallabschattungen oder bei sehr großen Arealen, die mehrere Geräte erfordern. Die beste Wirkung entsteht in Verbindung mit Abdichtung, Barrieren und ggf. gezielten Geruchsreizen.

Sicherheit & Umfeldverträglichkeit

Aufstellhinweise des Herstellers beachten; in sensiblen Bereichen Rücksicht auf Haustiere nehmen, die Ultraschall hören könnten. Geräte so ausrichten, dass Nachbarbereiche nicht unnötig beschallt werden. Regelmäßige Funktionskontrolle (Anzeige, Testton) einplanen.