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Marderabwehrgürtel

Marderabwehrgürtel schaffen eine physische Barriere an Bäumen, Fallrohren und Pfosten und verhindern so, dass Marder bequem aufs Dach oder in den Dachraum gelangen. Die Gürtel sind robust, wetterfest und lassen sich mit wenigen Handgriffen montieren – eine giftfreie, tierschonende Lösung für Wohnhäuser, Carports und Scheunen. In Kombination mit sauberer Vegetationspflege und dicht verschlossenen Zugängen senken Sie das Risiko von Schäden an Dämmung, Kabeln und Dachhaut deutlich.



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Marderabwehrgürtel – Funktionsprinzip

Ein Marderabwehrgürtel bildet einen umlaufenden Ring mit abstehenden Elementen, die Kletterversuche unterbinden. Der Tierkörper findet keinen sicheren Tritt- und Greifpunkt, sodass der Aufstieg abgebrochen wird. Als rein mechanische Maßnahme kommt die Lösung ohne Duftstoffe oder Elektronik aus.

Einsatzorte & typische Anwendungen

Am häufigsten werden Abwehrgürtel an Fallrohren, Rankhilfen, Baumstämmen in Dachnähe, Antennen- und Strommasten oder Pergola-Pfosten eingesetzt. Ziel ist es, alle „Leitern“ zum Dachfirst zu entschärfen, damit der Zugang zum Dachraum dauerhaft versperrt bleibt.

Material & Konstruktion

Bewährt sind korrosionsbeständige Metalle (z. B. Edelstahl) oder wetterfeste Kunststoffe mit stabilen Tragar­men. Wichtig sind glatte, reinigungsfreundliche Oberflächen, kräftige Verbindungselemente und eine anpassbare Ringgröße, um verschiedene Durchmesser sicher zu fassen.

Montage & Positionierung

Der Gürtel wird in einer Höhe montiert, die Marder nicht überspringen können und die gleichzeitig gut zu kontrollieren ist. Der Ring muss eng anliegen, darf sich nicht verdrehen und wird nach Herstellerangabe fixiert. Prüfen Sie zusätzlich, ob benachbarte Äste, Rankpflanzen oder Vorsprünge eine Umgehung ermöglichen.

Pflege, Kontrolle & Langlebigkeit

Regelmäßige Sichtkontrollen sichern die Funktion: Sitz, Verschraubungen, Spannbänder und Abstände zum Umfeld. Entfernen Sie Laub oder Anlagerungen und justieren Sie den Gürtel nach, falls Material arbeitet oder sich der Stammdurchmesser verändert.

Häufige Fehler vermeiden

Zu tiefe Montage, lockere Schellen, „Brücken“ durch nahe Äste oder Kletterpflanzen sowie einzelne ungeschützte Aufstiegswege mindern die Wirkung. Ein ganzheitlicher Blick auf alle potenziellen Kletterrouten ist entscheidend.