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Katzenabwehrgürtel

Katzen können Beete aufwühlen, Beetreihen als Katzenklo nutzen oder Terrassenmöbel markieren – vor allem in dicht bebauten Wohnlagen. Mit strukturierten, tierfreundlichen Maßnahmen lassen sich Hotspots entschärfen und Flächen dauerhaft schützen. Diese Seite zeigt praxisnahe Setups für Garten, Hof und Balkon.



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Hotspots erkennen

Typische Einstiege sind offene Heckenlücken, Mauern mit Trittkanten, Carportstreben und niedrige Zäune. Markierstellen zeigen sich durch Geruch, Spritzbereiche oder frequentierte Ecken an Fassaden und Pfosten.

Beet- und Pflanzenschutz

Jungpflanzen mit Pflanzhauben/Netzen sichern, Reihen mit Bodengittern (flach eingelegt) unattraktiv machen. Zwischenräume mit unkomfortablen Oberflächen strukturieren; Reihenabstände so wählen, dass keine „komfortablen Liegeflächen“ entstehen.

Duft- und Kontaktbarrieren

Repellent-Granulate entlang von Kanten, Sprays an vertikalen Markierpunkten (Pfosten, Mauerecken) anwenden. Nach Regen/Intensivreinigung erneuern und anfangs im kürzeren Intervall arbeiten, um das Verhalten schnell umzulenken.

Bewegungssensorik & Abschreckung

Wasser-Sprinkler mit PIR-Sensoren an Durchschlupfen und Ecken platzieren; Sichtlinien frei halten. Bei Ultraschall auf Abstrahlwinkel und Reichweite achten; Geräte gelegentlich versetzen, um Gewöhnung zu vermeiden.

Balkon & Terrasse

Geländerauflagen unterbrechen, Polster abends verräumen, Duftbarrieren an Tritt- und Sprungpunkten erneuern. Pflanzenkübel so gruppieren, dass keine bequemen Anflug- und Landeachsen entstehen.

Erfolg messen & nachsteuern

Sichtkontrollen und kurze Protokolle (Datum, Spuren, Gerüche, Wetter) helfen, Standorte und Intervalle zu optimieren. Kombinationen wirken besser als Einzelmaßnahmen – kleinen, konsequenten Schritten den Vorrang geben.