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Hornissenbekämpfung

HornissePhoto by Flugwapsch62, CC BY-SA 3.0

Hornissen bilden die größte Wespenart in unseren Breiten. Die meisten Menschen kennen sie nur von Fotos. Manchmal verirren sie sich aber auch in Schuppen oder Gartenlauben.

An der Spitze ihres Hinterleibes befindet sich ein Giftstachel, mit dem sie sich wirksam gegen Feinde verteidigen, oder Beutetiere töten können.

7 Stiche töten ein Pferd, 3 Stiche einen Menschen

In Sachen Hornissen übertreibt der Volksmund gerne. Das Gift einer Hornisse ist nicht höher toxisch als das Gift anderer Wespenarten. Allerdings werden bei einem Stich meist stärkere Schmerzen empfunden, da der größere Stachel der Hornisse in tiefere, empfindlichere Hautschichten eindringen kann.

HornissenPhoto by Ken Thomas, Public Domain

Wann stechen Hornissen?

  • Wenn man ihrem Nest zu nahe kommt oder sich gar an diesem zu schaffen macht
  • Wenn man sie aktiv berührt, z. B. nach ihnen schlägt
  • Wenn sie sich in den Haaren eines Menschen verfangen haben und sich daher gefangen fühlen
  • Wenn sie bei der Nahrungssuche in den Mund geraten und sich akut bedroht fühlen
  • Wenn sie einen chemischen Botenstoff eines getöteten Artgenossen wahrnehmen.

Wann können Hornissenstiche gefährlich werden?

Der Stich einer verschluckten Hornisse (Wespe oder Biene) in die Speiseröhre kann diese so sehr anschwellen lassen, daß eine Atmung kaum noch möglich ist. Panik, in die vor allem Kinder geraten, verschlimmert den Zustand noch. In einem solchen Fall ist ärztliche Hilfe dringend geboten, ein Eiswürfel oder Speiseeis kann die Schwellung bis zum Eintreffen in der Arztpraxis oder im Krankenhaus in Grenzen halten.

Gefährdet ist potentiell auch die wachsende Zahl der Allergiker, da das Gift auch eine große Menge Histamin enthält: Wer auf Wespengift tatsächlich allergisch reagiert, sollte zur Sicherheit stets ein Notfallmedikament bei sich haben.

Hornissennestentfernung

Hornissennest

Ich bekämpfe die Hornissen und entferne die Nester. Allerdings dürfen Hornissen laut § 39 Absatz 1 Bundesnaturschutzgesetz nicht ohne vernünftigen Grund in ihrer Entwicklung gestört oder gar getötet werden. Nur im Falle einer schriftlichen Ausnahmegenehmigung der zuständigen Behörde (Untere Naturschutzbehörde) ist eine Bekämpfung möglich. In einigen Fällen konnten sich die Betroffenen nach einem aufklärenden, beratenden Gespräch mit den Hornissen bzw. mit deren Anwesenheit arrangieren.

Rufen Sie mich an! Ich berate Sie gern.

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