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Bettwanzenbekämpfung

BettwanzePhoto by CDC/ Harvard University, Dr. Gary Alpert; Dr. Harold Harlan; Richard Pollack. Photo Credit: Piotr Naskrecki, Public Domain

Bettwanzen sind Hygiene- bzw. Gesundheitsschädlinge. In unseren Breiten kommem sie vor allem in Wohnungen und Hühnerställen vor. Bettwanzen ernähren sich von Blut und bevorzugen als Blutspender den Menschen, befallen gelegentlich aber auch Vögel und Kleinsäuger. Aufgrund des angestiegenen weltweiten Warenverkehrs und der Reisetätigkeit der Menschen breiten sich die Bettwanzen rasant aus.

Wie sehen Bettwanzen aus?

Bettwanzen sind 4 bis 9 mm lang und rotbraun gefärbt. Der Körper ist mit einem dichten Haarkleid bedeckt und sehr flach. Nach einer Blutmahlzeit ist der Körper eher kugelig. Bettwanzen haben kleine Flügelstummel und können nicht fliegen.

Bettwanzenbefall erkennen

Anzeichen für einen möglichen Befall sind kleine Blutspritzer auf dem Bettlaken oder an der Bettwäsche. Auch linsenförmige dunkle Kotpünktchen können auf Bettwanzen hindeuten. Bei starkem Befall ist ein süßlicher Geruch wahrnehmbar, der von den Exkrementen stammt. Ein Biss verursacht linsengroße, quaddelige Stichstellen (ähnlich Mückenstichen) mit tlw. starkem Juckreiz. Kratzen der Stellen verursacht oft Entzündungen.

Bettwanzen bekämpfen

BettwanzenstichePhoto by Oliver Arend, CC BY-SA 3.0
Bettwanzenstiche

Bettwanzen werden abhängig von den Räumlichkeiten und der stärke des Befalls mithilfe einer Kombination aus physikalischen und chemischen Methoden bekämpft.

Grober Alblauf:

  • Gründliche Inspektion der befallenen Räume und Wahl geeigneter Behandlungsmethoden
  • Ermitteln der Versteckmöglichkeiten, ggf. mit Demontage der Fußleisten
  • Behandlung der Verstecke durch einen Insektizidbelag
  • Steckdosen und andere Hohlräume werden mit einem Puder mit Langzeitwirkung eingestäubt
  • Auf Wänden, Böden und um die Türrahmen herum wird ein Insektizid im Barriereverfahren angewendet - die Tiere können so nicht in nicht befallene Bereiche abwandern
  • Der Kunde muss auch mithelfen: Kleinere und sensible Gegenstände sollten 2 - 3 Tage bei -18°C eingefroren werden, Wäsche und Kleidung sollte bei mindestens 60 °C gewaschen werden
  • Eine Wiederholungsbehandlung ist notwendig, um die Tilgung aller Tiere zu gewährleisten

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